JuLis Freiburg wählen neuen Kreisvorstand

Bei der Kreismitgliederversammlung haben die Jungen Liberalen Region Freiburg einen neuen Kreisvorstand gewählt.

Bei der Kreismitgliederversammlung am 06.11.2014 haben die Jungen Liberalen Region Freiburg einen neuen Kreisvorstand gewählt.

Erik Gundlach, Studienreferendar mit den Fächern Französisch und Gemeinschaftskunde, wurde dabei zum dritten Mal zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Region Freiburg gewählt. Der frisch im Amt bestätigte 25-jährige Gundlach bedankte sich für das Vertrauen und verkündete:

"Mir ist klar, dass die Zeiten bis zu den Landtags- und Bundestagswahlen nicht gerade die rosigsten für uns JuLis werden, aber gerade deshalb möchte ich erneut mit vollem Engagement jungliberale Politik unterstützen und stärken!"

Der weitere Kreisvorstand besteht aus Vincenz Wissler (Schatzmeister), Adrian Hurrle (Programmatik), Thomas Brändle (Organisation), Dennis Nusser (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Matthias Weber (Beisitzer).

Vincenz Wissler in den Landesvorstand gewählt

Wir gratulieren unserem stellv. Vorsitzenden Vincenz Wissler zur Wahl zum freien Beisitzer in den Landesvorstand der Jungen Liberalen Baden-Württemberg. Er konnte sich mit 81 zu 23 Stimmen beim Landeskongress in Wernau gegen seinen Mitbewerber durchsetzen.

Schulden-Schmid treibt sein Unwesen

JuLis bieten Finanzminister Nachhilfe in Grundrechenarten und bedanken sich für Wahlkampfhilfe

Zu der besorgniserregenden Entwicklung des Landeshaushaltes, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Sebastian Gratz (22/Stuttgart):

„Der aktuelle Bundesvergleich der Einnahmen- und Ausgabensituation der Bundesländer zeigt einmal mehr: Finanzminister Schmid ist mit seinem Amt völlig überfordert. Wer trotz Rekord-Steuereinnahmen mehr ausgibt, als er einnimmt, geht nicht nur verantwortungslos mit Steuerngeldern, sondern auch mit der Zukunft junger Generationen um. Während Länder mit FDP-Regierungsbeteiligung Mehreinnahmen in den Schuldenabbau stecken und für eine Reform des Länderfinanzausgleichs kämpfen, arbeitet Schmid an seiner Krönung als Schuldenkönig an der Seite von Hannelore Kraft. Besser lässt sich Glaubwürdigkeit in Haushaltsfragen nicht demonstrieren.“

Gratz weiter: „Wenn Baden-Württemberg aber erst zum Nehmerland geworden ist, ist es für die junge Generation zu spät. Deshalb muss die Landesregierung endlich nicht nur bei den Beamten, sondern auch bei sich selbst und den eigenen Prestigeobjekten das Sparen anfangen. Überflüssige Ministerien gehören abgeschafft, auch die Ausgaben für die Landesvertretung in Berlin müssen stark reduziert werden.“

Gratz abschließend: „Kretschmann muss endlich über Nils Schmid wachen, wie seine Parteifreunde über den Juchtenkäfer. Wenn es dem Ministerpräsidenten aber dafür an Führungsstärke fehlt, geben auch wir gerne dem Finanzminister Nachhilfe in den Grundrechenarten.“

Wahlrecht statt Umzugskartons anpacken

Landtagswahlrecht muss zur Chefsache werden

Zu den vorerst gescheiterten Plänen, ein Zweitstimmenwahlrecht bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg einführen zu wollen, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Sebastian Gratz (22/Stuttgart):

"Wir hoffen, dass der Koalitionsvertrag beim Umzug der Villa Reitzenstein nicht im Altpapier gelandet ist. Von Herrn Kretschmann erwarten wir nun wieder politische Arbeit anstatt Umzugskartons zu schleppen. Dass die SPD eine Wahlrechtsreform entgegen früherer Zusagen verhindern will, weil kein Hinterbänkler an dem Ast sägt auf dem er sitzt, darf für den Ministerpräsidenten kein Hindernis sein. Eine umfassende Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg ist längst überfällig und muss zur Chefsache erklärt werden."
Gratz abschließend:
"Das jetzige Landtagswahlrecht ist kompliziert und durch den dramatisch unterschiedlichen Erfolgswert der Wählerstimmen in den verschiedenen Wahlkreisen auch demokratisch bedenklich. Wir fordern ein Zweistimmenwahlrecht ähnlich dem der Bundestagswahlen. Eine Landesliste als Teilelement des Wahlsystems verstärkt den Anreiz für gewählte Abgeordnete, ihre Politik enger an den von den Wählern präferierten Parteiprogrammen zu orientieren, ohne das freie Mandat in seinem Wesen einzuschränken. Ein Listenwahlrecht bietet zudem die Chance, das Parlament vielfältiger aufzustellen. Der heutige Seniorenclub ist jedenfalls kein Zukunftsmodell."